Operation der chronischen Nasennebenhöhlenentzündung

Eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung kann sich unter anderem in chronischer Abgeschlagenheit mit Kopfschmerzen, immer wieder auftretenden Entzündungen der Nasennebenhöhlen oder wiederkehrender Sekretion aus der Nase und den Nasennebenhöhlen äußern.

Wie läuft eine Operation der Nasennebenhöhlen ab?

1. Zugang

Häufig ist als notwendiger Zugang eine Operation der Nasenscheidewand notwendig. Danach wird mittels eines Endoskops das Nasennebenhöhlensystem eröffnet.

2. Nasennebenhöhlenoperation

Die Nasennebenhöhlen bestehen aus eigentlich luftgefüllten, miteinander verbundenen Räumen. Durch die Entzündung sind diese mit entzündlicher Schleimhaut gefüllt. Diese Schleimhaut wird zusammen mit zarten Knochenlamellen entfernt, sodass die ursprüngliche Belüftung des Nasennebenhöhlensystems wieder hergestellt wird.

3. Tamponade der Nase

Nach der Operation wird die operierte Nasenscheidewand durch zwei Folien gestützt und die Nase austamponiert. Zwei Tage nach der Operation wird die Tamponade aus der Nase entfernt. Das ist etwas unangenehm.

4. Pflege nach der Operation

Wichtig ist aber die intensive Pflege der Nase mit Salben und Sprays noch Tage und Wochen nach der Operation, denn die Nase heilt nur, wenn sie innen feucht ist. Die Anleitung dazu bekommen Sie im Krankenhaus.

Gerne klären unsere Fachärzte Sie beim nächsten HNO-Arzttermin über eine Operation der Nasennebenhöhlen auf, sofern dies eine passende Therapie für Ihre Beschwerde darstellt.