Mittelohrentzündung

Einer Mittelohrentzündung geht meist eine starke Erkältung oder ein grippaler Infekt voraus, gelegentlich ist die Hauptursache auch eine bakterielle Infektion. Besuchen Sie bei starken, pulsierenden Ohrenschmerzen unsere HNO-Praxis, denn eine Mittelohrentzündung ist schnell therapierbar.

Mittelohrentzündung

Wie entzündet sich das Mittelohr?

Was anfänglich wie eine Grippe mit Schnupfen und Fieber aussieht, entwickelt sich zu einer Mittelohrentzündung, wenn die Viren aus dem Nasen-und Rachenraum in das Mittelohr wandern. Über die Tube setzen sich die Viren im Mittelohr fest und rufen eine Entzündung der Schleimhäute hervor, die mitunter auch einer bakteriellen Infektion den Weg bereitet. Während sich das Mittelohr mit Sekret füllt, steigt der Druck im Ohr, so dass es auch zu einem Riss im Trommelfell kommen kann, bei dem das Sekret aus dem Ohr läuft. In diesem Fall werden die Schmerzen sofort gemindert.

Behandlung einer Mittelohrentzündung

Je nachdem, ob eine leichte Form der Mittelohrentzündung, eine bakterielle Entzündung oder etwa eine Sonderform in Verbindung mit Scharlach oder Masern vorliegt, leiten wir verschiedene Behandlungsmaßnahmen ein:

  • Nasentropfen zum Abschwellen der Entzündung
  • fiebersenkende und anti-entzündliche Tabletten
  • Antibiotika zur Vermeidung von Komplikationen
  • Trommelfell-Schnitt zum Ablassen des Sekrets und zur Entlastung des Drucks

    Im Falle einer Mittelohrentzündung wägen wir die Therapie mit Antibiotika vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern gegenüber dem Risiko von Komplikationen ab.