Behandlung des Frey-Syndroms

Wenn es nach einer Operation oder einem Trauma der Ohrspeicheldrüse zu einem ungewollten Schwitzen der Wange kommt, spricht man im Volksmund vom “Kauschwitzen” oder “Geschmacksschwitzen”. Diese unangenehme Erscheinung können wir in unserer HNO-Praxis als iGeL-Leistung behandeln.

Woher kommt das "Kauschwitzen"?

Das Frey-Syndrom oder auch "aurikulotemporales Syndrom" beruht auf einer fehlgeleiteten Regeneration der sekretorischen Nerven der Ohrspeicheldrüse. Die Symptome zeigen sich am häufigsten nach einer Operation oder nach einem Trauma der Ohrspeicheldrüse. Dies bedeutet, dass es bei jeder Kaubewegung zu einer sehr störenden Schweißsekretion im Bereich Haut der Wange und des Halses kommt und man den Patienten plötzlich von außen ansehen kann, wie ihnen „das Wasser im Munde zusammenläuft“.


Unsere schmerzfreie Diagnose-Methode:


Die Diagnostik erfolgt durch Demarkierung des betroffenen Areals im Bereich des Hautareals um die Ohrspeicheldrüse mittels eines Jod-Stärke-Tests. Dadurch können auch schwitzende Bereiche in der behaarten Kopfhaut sehr gut dargestellt werden.

Therapie mit Botox®

Die Therapie der Wahl besteht in der intrakutanen Injektion von Botulinumtoxin A (Botox®). Diese wird im Bereich des zuvor markierten Areals unter die Haut gespritzt. Eine Wirkdauer von mindestens 6 Monaten ist zu erwarten. Gelegentlich dauert diese bis zu einem Jahr an.
Die Diagnostik des Frey-Syndroms sowie die Therapie mittels Botulinum (Botox®)-Injektionen bieten wir Ihnen hier in unserer Praxis als sogenannte iGeL-Leistung an.